Kommission Jakob-Stutz-Weg an der Arbeit

Die Generalversammlung vom 11. Mai 2017 stimmte der Übernahme der Trägerschaft für den Jakob-Stutz-Weg zu. Die vom Vorstand gewählte Kommission Jakob-Stutz-Weg ist an der Arbeit. Nach einer Bestandesaufnahme werden derzeit Möglichkeiten und Massnahmen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Jakob-Stutz-Weges geprüft und erarbeitet.

Der Jakob-Stutz-Weg ist ein Kultur- und Wanderweg zwischen Pfäffikon und Sternenberg. Auf diesem Weg mit einer Länge von 21 Kilometern, 671 Höhenmetern und einer reinen Wanderzeit von rund fünfeinhalb Stunden können Wandernde an mehreren Punkten die prächtige Aussicht in verschiedene Abschnitte des Zürcher Oberlandes sowie in die Alpen und Voralpen geniessen. Rastplätze laden zum Verweilen ein.

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Jakob Stutz erstellt

Der Weg entstand im Jahr 2001 im Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass des 200. Geburtstages des bedeutendsten Oberländer Volksdichters Jakob Stutz. Seine Werke aus dem 19. Jahrhundert sind wichtige sozialgeschichtliche und völkerkundliche Quellen. Der Weg folgt über weite Strecken den Lebensstationen von Jakob Stutz, wo Informationstafeln aufgestellt sind mit Text-Auszügen von Jakob Stutz und Hinweisen zum jeweiligen Standort. Der ganze Weg ist als Kultur-Wanderweg beschildert.
 

Trägerschaft mit Leistungsvereinbarung geregelt

Nach der Übernahme der Trägerschaft für den Jakob-Stutz-Weg hat die GGBP mit der Kulturkommission Züri Oberland (KuKoZo) eine Leistungsvereinbarung mit einer festen Laufzeit von vorerst fünf Jahren abgeschlossen. Mit dieser Leistungsvereinbarung kann der Erhalt, die Pflege und der Unterhalt des Jakob-Stutz-Weges nachhaltig gesichert werden. Weiter kann damit das sozialgeschichtliche und völkerkundliche Werk von Jakob Stutz einer breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Schulen näher und zugänglich gemacht werden.
 

Finanzielles

Die Leistungsvereinbarung zwischen der KuKoZo und der GGBP beinhaltet, dass die GGBP jährlich maximal CHF 3'000 für laufende Kosten aufwendet und dass die Finanzierung von grösseren, einmaligen Kosten für die Erneuerung der Informations-Tafeln, das Erstellen einer Website, einer App, von Drucksachen usw. Gesuche an die KuKoZo gestellt werden können, welche ihrerseits bei der Fachstelle Kultur um Beiträge aus dem kantonalen Lotteriefonds und bei weiteren möglichen Geldgebern ersucht. Für den eigentlichen Wegunterhalt sind weiterhin die entsprechenden Gemeinden oder der Kanton zuständig, weil es sich ausnahmslos um ordentliche Wanderwege handelt.
 

Kommission Jakob-Stutz-Weg

Der Vorstand hat die folgenden Personen als Mitglieder der Kommission Jakob-Stutz-Weg gewählt:

  • Hansruedi Kocher (Vorsitz, Vorstandsmitglied GGBP)
  • Ueli Hofstetter, Hittnau
  • Walter Müller, Fehraltorf
  • Kurt Schletti, Hittnau
  • Robert Schmid Hittnau
  • Max Trachsler, Bäretswil (Vertreter der Arbeitsgruppe Kulturweg der KuKoZo)

Die Kommission Jakob-Stutz-Weg führte im ersten Jahr ihres Bestehens vier Sitzungen durch. Nach einer Bestandesaufnahme beschäftigt sie sich intensiv damit, mit welchen Massnahmen der Jakob-Stutz-Weg nachhaltig weiterentwickelt und besser öffentlich bekannt gemacht werden kann.

Die Kulturkommission Züri Oberland fördert Kulturwege und Ortsrundgänge

Die KuKoZo fördert und entwickelt im Auftrag des Zweckverbandes Region Zürcher Oberland (RZO) Kulturwege und Ortsrundgänge. Die Projektgruppe "Kulturwege" der KuKoZo unter der Leitung von Max Trachsler, Bäretswil, ist dafür federführend. Für die Sicherstellung und die Pflege der einzelnen Kulturwege und Ortsrundgänge werden örtliche Trägerschaften gesucht. Weil für den Jakob-Stutz-Weg eine Trägerschaft gefehlt hat, gelangte die KuKoZo an die GGBP mit dem Gesuch, die Trägerschaft für diesen bedeutenden Weg, der durch die Gemeinden Pfäffikon, Hittnau, Wila und Bauma führt, zu übernehmen.

 

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PDF icon Übersichtskarte Jakob-Stutz-Weg430.09 KB

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